Gesellschaft
Erfurter Autohändler lieferte Benzin zur Synagoge
In der Pogromnacht 1938 stellte der Erfurter Autohändler Georg Beuchel 60 Liter Benzin zur Verfügung, um die örtliche Synagoge anzuzünden. Das Gebäude brannte vollständig aus. Obwohl Beuchels Rolle als Mittäter dokumentiert war, wurde er nach dem Krieg nie strafrechtlich verurteilt. Die Recherche basiert auf historischen Akten und beleuchtet ein Beispiel der justiziellen Straflosigkeit nach dem Nationalsozialismus.
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Der Mann mit dem Benzin» — Die Welt (mitte-rechts)