Technologie
ORF reduziert terrestrisches Sendenetz in ländlichen Regionen
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ORF baut sein terrestrisches Übertragungsnetz massiv ab und will 63 Sendeanlagen in acht Bundesländern stilllegen. Die Maßnahme betrifft vor allem ländliche und alpine Regionen sowie UKW-Anlagen, die im Katastrophenfall unabhängig von Internet funktionieren. Während ein Medienbericht von rund 64.000 betroffenen Österreichern ausgeht, erklärt der ORF, dass nur wenige hundert Haushalte betroffen seien und die Netzabdeckung von 99 Prozent erhalten bleibe. Die geplanten Stilllegungen sollen dem ORF rund 1,5 Millionen Euro einsparen.
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «ORF weist "Krone"-Bericht über Sendeschluss in Regionen zurück» — Der Standard (mitte-links)
- «ORF dreht Zehntausenden den Sender ab: Zahlen die Landbewohner bald für nichts?» — Exxpress (rechts)