Politik
Reform des Sexualstrafrechts: „Nur Ja heißt Ja" umstritten
Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) hat einen Entwurf zur Reform des Sexualstrafrechts mit dem Grundsatz „Nur Ja heißt Ja" in die Regierungskoordination eingebracht. Während Opferanwältin Patricia Hofmann die geplante Novelle gegen Missverständnisse verteidigt und klarstellt, dass nicht erst Verträge abgeschlossen werden müssen, äußern andere Juristen Bedenken: Strafverteidiger Sascha Flatz fürchtet Fehlurteile für Beschuldigte, während Staatsanwältin Wukovits anzweifelt, dass die Reform in der Praxis wesentlich etwas verändert.
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Einvernehmlicher Sex, ohne "Ja" zu sagen: Anwältin klärt in "ZiB 2" auf» — Der Standard (mitte-links)
- «Sporrers „Nur Ja heißt Ja“: Staatsanwälte warnen – Anwalt fürchtet Fehlurteile» — Exxpress (rechts)