Gesellschaft
Österreichischer Berg verliert Namen wegen NS-Vergangenheit
Ein Berg in den Hohen Tauern in Salzburg wurde 1988 künstlich mit Steinen auf 3000 Meter Höhe aufgeschüttet und nach dem Kartografen und Glaziologen Wolfgang Pillewizer benannt. Aufgrund von Pillewizers NS-Vergangenheit hat der Alpenverein Salzburg beschlossen, die künstliche Aufschüttung zu entfernen. Der Berg kehrt damit zu seiner ursprünglichen Höhe von 2999 Metern zurück und wird künftig namenlos sein.
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Nach NS-Glaziologen benannter Berg in Salzburg wird namenlos und verliert Status als Dreitausender» — Der Standard (mitte-links)
- «Salzburger Berg verliert Namen und Dreitausender-Status» — VOL.AT (mitte)
- «Österreich hat einen Dreitausender weniger» — Die Presse (mitte-rechts)