Politik
Ruin einer Institution: Noch nie in der Schweizer Geschichte wurden Wahlen für eine oberste Landesbehörde verschoben. Erstmals scheitert die Gesamterneuerung des Bundesgerichts – wegen zweier liebestoller Juristen
Was einem institutionellen Paukenschlag gleichkommt, wurde medial ähnlich aufgeregt kommentiert wie die Ernennung eines neuen Kasernengärtners im hinteren Reppischtal. In einer dürren Mitteilung gab die Gerichtskommission des Parlaments bekannt, dass sie die Wahlen der Bundesrichter für eine neue sechsjährige Amtsdauer nicht turnusgemäss diese Herbstsession durchführen will.
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Ruin einer Institution: Noch nie in der Schweizer Geschichte wurden Wahlen für eine oberste Landesbehörde verschoben. Erstmals scheitert die Gesamterneuerung des Bundesgerichts – wegen zweier liebestoller Juristen» — Die Weltwoche (rechts)