Gesellschaft
Messerangriff Regensburg: Täter ins Gefängnis statt Psychiatrie
Nach einem tödlichen Messerangriff während eines Raubüberfalls in einer Regensburger Bank im Juli wurde der Tatverdächtige zunächst zur psychiatrischen Begutachtung untergebracht. Ein Gutachter stellte jedoch fest, dass der junge Mann schuldungsfähig ist. Das Amtsgericht hob daraufhin den Unterbringungsbefehl auf Antrag der Staatsanwaltschaft auf und erließ stattdessen einen regulären Haftbefehl. Der Verdächtige wartet nun im Gefängnis auf seinen Prozess.
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Nach Messerangriff in Regensburg Bank: Gutachter sieht keine Schuldunfähigkeit beim Tatverdächtigen» — Süddeutsche (mitte-links)
- «Tödlicher Messerangriff: U-Haft statt Psychiatrie nach Attacke in Regensburger Bank» — Stern (mitte-links)