Ausland
Bilanz: „Krieg gegen Terror" verstärkte regionale Machtverhältnisse
Zwei Jahrzehnte nach dem 11. September 2001 zeigt sich: Der US-geführte „Krieg gegen den Terror" hatte unbeabsichtigte Folgen. Während die USA den Nahen Osten umgestalten wollten, stärkte die Strategie letztlich das iranische Regime und ermöglichte den Taliban die Rückkehr an die Macht in Afghanistan. Gleichzeitig schwächte der Dauerkonflikt die USA selbst, während al-Qaida zwar militärisch zurückgedrängt wurde, aber ideologisch nachwirkt.
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Die Lehre aus 9/11: Die Überreaktion ist der größte Erfolg des Terrors» — Der Standard (mitte-links)
- «Der Krieg gegen Terror nach 9/11 schwächte die USA selbst» — Focus Online (mitte-rechts)
- «9/11: Mit „Krieg gegen den Terror“ haben USA den Iran gestärkt [premium]» — Die Presse (mitte-rechts)