Gesellschaft
Japan will Bergsteiger für Rettungen am Fuji zahlen lassen
Japan führt eine neue Regelung ein, wonach Wanderer, die außerhalb der Saison am Berg Fuji in Not geraten, ihre Hubschrauberrettung selbst bezahlen sollen. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die Überlastung von Einsatzkräften durch Overtourismus und zunehmend fahrlässiges Verhalten von Bergsteigern, die den Berg trotz gefährlicher Bedingungen außerhalb der offiziellen Saison (Juli bis September) besteigen. Der 3776 Meter hohe Fuji zieht während der regulären Saison etwa 200.000 Wanderer an.
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Mount Fuji: Japan will Bergsteiger für Helikopter-Rettungen zur Kasse bitten» — Frankfurter Rundschau (links)
- «Japan: Wanderer am Berg Fuji sollen künftig selbst für ihre Rettung zahlen» — Stern (mitte-links)