Gesellschaft
OVG: Rechtsextreme darf nicht Lehrerin werden
Das sächsische Oberverwaltungsgericht hat die Beschwerde einer rechtsextremen Bewerberin gegen die Ablehnung ihrer Zulassung zum Lehrervorbereitungsdienst abgelehnt. Die Frau hatte bereits eine Zulassung zum Referendariat erhalten, diese wurde aber widerrufen, nachdem bekannt wurde, dass sie regelmäßig Veranstaltungen einer rechtsextremen Organisation besucht. Das Gericht bestätigte, dass Lehramtsanwärter ein Mindestmaß an Verfassungstreue erfüllen müssen und solche Verstöße zum Ausschluss führen dürfen.
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «OVG Sachsen: Kein Anspruch auf Lehrerausbildung für rechtsextreme Bewerberin» — Stern (mitte-links)
- «Urteil: Keine Lehrerausbildung für rechtsextrem eingestufte Bewerberin» — MDR (mitte-links)