Ausland
Irakisches Ehepaar zu lebenslanger Haft verurteilt
Ein irakisches Ehepaar wurde wegen Versklavung und sexueller Gewalt gegen jesidische Mädchen zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Urteil ahndet Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Fall dokumentiert systematische Verbrechen gegen die religiöse Minderheit der Jesiden.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Die Schlagzeile betont den juridischen Prozess und dessen Abschluss nach langer Dauer, wobei die Verbrechen als besonders schwerwiegend charakterisiert werden. |
| Rechts | Die Schlagzeilen fokussieren auf die konkreten Taten (Versklavung, Vergewaltigung) und die Strafe (Lebenslang), wobei eine Schlagzeile die Täter explizit als "Islamisten" religiös-ideologisch einordnet. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «OLG München: Irakisches Ehepaar wegen Völkermordes und IS-Mitgliedschaft verurteilt» — Zeit Online (mitte-links)
- «München: Jesidische Mädchen versklavt – irakisches Ehepaar zu Freiheitsstrafen verurteilt» — Spiegel Online (mitte-links)
- «IS-Paar wegen Versklavung jesidischer Mädchen verurteilt» — Junge Freiheit (Mitte)