Ausland
Pakistan: Femizide bleiben weitgehend ungeahndet
In Pakistan werden täglich zahlreiche Morde an Frauen und Mädchen begangen, die juristisch kaum verfolgt werden. Trotz des Mordes an der Influencerin Qandeel Baloch vor zehn Jahren und daraufhin folgender Gesetzesänderungen hat sich in der Praxis wenig zum Besseren verändert.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Fokussiert auf systematische Unterdrückung von Frauen und mangelnde Rechtsdurchsetzung bei Femiziden in Pakistan als strukturelles Problem. |
| Politische Mitte | Rahmt das Thema als Versagen des politischen Systems, Gesetze trotz Reformbemühungen umzusetzen und damit Lehren aus konkreten Fällen zu ziehen. |
| Rechts | Stellt das Problem in einen globalen Kontext und verweist auf weltweite Statistiken zur Gewalt gegen Frauen durch Familienangehörige. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Femizide: Warum in Pakistan Morde an Frauen kaum verfolgt werden» — Stern (mitte-links)
- «Pakistan hat aus Tod von Qandeel Baloch nichts gelernt» — n-tv (mitte)
- «In Pakistan werden Morde an Frauen kaum verfolgt» — Krone (rechts)