Politik
Ungarn verabschiedet Verfassungsänderung zur Absetzung von Präsident Sulyok
Das ungarische Parlament hat mit Zweidrittelmehrheit eine Verfassungsänderung beschlossen, die die Absetzung von Staatspräsident Tamás Sulyok ermöglicht. Premierminister Péter Magyar wirft Sulyok vor, eine Marionette des früheren Machthabers Viktor Orbán zu sein. Falls der Präsident der Verfassungsänderung nicht zustimmt, kündigte Magyar ein Amtsenthebungsverfahren an.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Die neue Regierung unter Magyar zwingt den von Orbán eingesetzten Präsidenten Sulyok zur Absetzung, um die Kontrolle über Staatsinstitutionen zu erlangen. |
| Politische Mitte | Die neue ungarische Regierung führt grundlegende Verfassungsänderungen durch, um nach Jahrzehnten unter Orbán politische Strukturen zu reformieren. |
| Rechts | Das ungarische Parlament beschließt eine Verfassungsänderung, die die Amtsenthebung des Präsidenten Sulyok ermöglicht und damit ein neues politisches Kräftemessen darstellt. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Orban-Vertrauter soll gehen: Ungarns Parlament macht Weg frei für Absetzung des Präsidenten» — Frankfurter Rundschau (links)
- «Magyar ändert Verfassung – und will den Präsidenten absetzen» — Watson (links)
- «Magyar karrt das Fallbeil heran – dieser Kopf rollt als erstes» — Junge Freiheit (Mitte)