Ausland
Eskalation im Jemen: Angriff auf Sanaa-Flughafen und Raketenbeschuss
Saudi-Arabien hat den Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa angegriffen, möglicherweise um die Landung eines iranischen Flugzeugs zu verhindern. Die pro-iranischen Huthis reagierten mit Raketenangriffen auf Saudi-Arabien, die nach Angaben des saudi-arabisch geführten Militärbündnisses von der Luftabwehr abgefangen wurden. Der Konflikt im Jemen zeigt Zeichen einer neuen Eskalationsstufe.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien betonen die Rolle Saudi-Arabiens und seiner Luftangriffe als Ausgangspunkt der Eskalation und rahmen die Huthi-Reaktion als Gegenmaßnahme. |
| Politische Mitte | Zentrumsmedien berichten sachlich über den Angriff auf den Flughafen und nutzen Experteneinschätzungen, um die strategischen Motive der Huthis zu erklären. |
| Rechts | Rechte Medien fokussieren auf die Huthi-Angriffe gegen Saudi-Arabien und charakterisieren die Situation als gefährliche Eskalation eines fragilen Waffenstillstands. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Jemen am Rande eines neuen Krieges: Schlagabtausch mit Raketen erreicht Saudi-Arabien» — taz (links)
- «Eskalation im Jemen: Saudi-Arabien zerstört Flughafen-Landebahn – Huthis feuern Raketen zurück» — Frankfurter Rundschau (links)
- «Fragiler Waffenstillstand: Gefährlicher Schlagabtausch im Jemen-Konflikt» — FAZ (mitte-rechts)