Kultur
Streit über Absprachen zwischen Medien und Interviewpartnern
Nach einem Interview-Konflikt zwischen der Politikerin Elif Eralp und dem Nachrichtenmagazin Spiegel wird die journalistische Praxis der Textfreigabe durch Interviewte diskutiert. Im deutschsprachigen Raum ist es üblich, dass Gesprächspartner Interviews nachträglich anpassen dürfen. Dies wirft Fragen über die Grenzen solcher Absprachen und deren Einhaltung auf. Der Fall verdeutlicht die Spannungen zwischen redaktioneller Unabhängigkeit und Interviewpartner-Rechten.
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Nach Eralp-Interview: Müssen sich Medien an Absprachen halten?» — Tagesschau (mitte-links)
- «Elif Eralp und der «Spiegel»: Wenn Interviewte ihr Interview verändern wollen» — NZZ (mitte-rechts)