Gesellschaft
Zschäpe-Vertraute Susann E. entgeht Freiheitsstrafe
Susann E., die der verurteilten NSU-Terroristin Beate Zschäpe ihre Identität lieh, ist zu zwei Jahren Bewährung verurteilt worden. Das Gericht blieb deutlich unter der Forderung der Bundesanwaltschaft und verzichtete auf eine Freiheitsstrafe.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Die Verurteilung wird als ungerecht kritisiert, indem betont wird, dass eine Rechtsterroristin-Unterstützerin trotz schwerwiegender Vorwürfe straffrei ausgeht. |
| Rechts | Die Berichterstattung konzentriert sich auf das mildere Urteil (Bewährung statt Haft) und betont, dass das Gericht unter der Anklageförderung blieb. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Zschäpe-Freundin Susann E. kommt mit Bewährung davon» — Spiegel Online (mitte-links)
- «Susann E.: Zschäpes beste Freundin muss nicht in Haft» — FAZ (mitte-rechts)