Gesellschaft
Erste "Auszeit"-WG für junge Intensivtäter eröffnet
Die Wiener "Auszeit"-WG für strafunmündige Intensivtäter hat nach mehrmonatiger Verzögerung ihren Betrieb aufgenommen. Ein 13-Jähriger ist bereits eingezogen, ein weiteres Kind soll folgen. Die Einrichtung in Simmering soll durch intensive Betreuung den Bevölkerungsschutz gewährleisten und die "Gewaltspirale" durchbrechen, stößt aber auch innerhalb der Stadt auf Kritik.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien betonen die pädagogische Zielsetzung der Auszeit-WG, die durch intensive Betreuung sowohl die Bevölkerung schützen als auch die Gewaltspirale bei jungen Intensivtätern durchbrechen soll. |
| Rechts | Rechte Medien heben die monatelange Verzögerung der Inbetriebnahme hervor und charakterisieren die Auszeit-WG als umstritten. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Erster strafunmündiger Intensivtäter in Wiener "Auszeit"-WG eingezogen» — Der Standard (mitte-links)
- «Auszeit-WG in Wien: Erster Intensivtäter zog ein» — Krone (rechts)