Technologie
EU einigt sich auf befristete Chatkontrolle gegen Kindesmissbrauch
Die EU-Mitgliedsländer haben sich auf eine befristete Ausnahme von europäischen Datenschutzregeln geeinigt, die es Messengerdiensten erlaubt, private Chats nach Hinweisen auf sexuellen Kindesmissbrauch zu scannen. Diese sogenannte "Chatkontrolle" wird als Übergangslösung im Kampf gegen Kindesmissbrauch eingeführt, nachdem das EU-Parlament bereits zugestimmt hatte.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien betonen die Notwendigkeit der Abwägung zwischen Kinderschutz und Privatsphäre und rahmen die Chatkontrolle als umstrittenes Thema, bei dem es um die Frage geht, welche Maßnahmen legitim sind. |
| Rechts | Rechte Medien präsentieren die Chatkontrolle als direkte und notwendige Maßnahme zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch, ohne die Abwägungsfrage in den Fokus zu rücken. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Kampf gegen Kindesmissbrauch: EU einig bei „Chatkontrolle“: Scan-Erlaubnis kommt wieder» — Tagesspiegel (links)
- «EU einig bei «Chatkontrolle»: Scan-Erlaubnis kommt wieder» — Watson (links)
- «EU erlaubt Chatkontrollen gegen Kindesmissbrauch» — Krone (rechts)