Wirtschaft
O2 baut jede sechste Stelle ab
Der Mobilfunkbetreiber O2 kündigt einen umfangreichen Personalabbau an und folgt damit dem Beispiel von Vodafone, das in den vergangenen Jahren rund 3000 Positionen gestrichen hat. Der deutsche Telekommunikationsmarkt erweist sich für die Betreiber als wirtschaftlich schwierig, was zu Sparmaßnahmen führt.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die wirtschaftliche Krise und Instabilität des Telekommunikationsmarktes, wobei Stellenabbau als symptomatisches Problem der Branche dargestellt wird. |
| Rechts | Rechte Medien konzentrieren sich auf konkrete Zahlen und Marktanteile, wobei der Stellenabbau als Reaktion auf Marktdruck durch Konkurrenten wie 1&1 präsentiert wird. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Handynetz-Betreiber: Mobilfunker O2 beschließt Abbau von jeder sechsten Stelle» — Tagesspiegel (links)
- «O2-Kahlschlag: Mobilfunkanbieter will 1000 Stellen abbauen und Dutzende Shops schließen» — Frankfurter Rundschau (links)
- «Mobilfunkanbieter O2 streicht 1100 Stellen und schließt 60 Shops» — Die Welt (mitte-rechts)