Politik
Sellner wirft Prüfer Hilfe bei Steuervergehen vor
Der Rechtsextremist Martin Sellner behauptet, ein Finanzprüfer habe ihm und der Identitären Bewegung bei einem informellen Treffen Tipps zu Finanzverfahren gegeben. Der damalige FPÖ-Politiker Sickl soll die Hilfe durch einen "hohen Beamten" vermittelt haben. Die Identitäre Bewegung wurde zuvor mit Steuerhinterziehung in größerem Umfang konfrontiert.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die Glaubwürdigkeit der Aussagen durch "behauptete" und kontextualisieren dies als Teil eines größeren Musters von Steuerhinterziehung und politischer Unterstützung durch FPÖ-Politiker für Rechtsextreme. |
| Rechts | Rechte Medien fokussieren auf die faktische Aussage Sellners und beschreiben die Unterstützung durch einen Prüfer neutraler als Hilfeleistung bei Finanzverfahren, ohne die Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Sellner behauptete: Prüfer half bei einem Bier mit Tipps zu Finanzverfahren» — Der Standard (mitte-links)
- «Prüfer soll Identitären bei Finanzverfahren geholfen haben» — Die Presse (mitte-rechts)