Wirtschaft
EZB hält Leitzins bei 2,25 Prozent unverändert
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat beschlossen, ihren Leitzins unverändert bei 2,25 Prozent zu halten. Dies erfolgt vor dem Hintergrund gestiegener Ölpreise und Inflationssorgen, die durch geopolitische Spannungen im Iran ausgelöst wurden. Die EZB braucht Zeit, um die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Preisstabilität im Euroraum zu bewerten, bevor sie ihre Geldpolitik anpasst.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien kritisieren die EZB-Entscheidung, den Leitzins trotz Inflation und geopolitischer Unsicherheiten (Iran-Konflikt, Ölpreisanstieg) nicht zu erhöhen und sehen dies als zu zögerliche Geldpolitik. |
| Rechts | Rechte Medien bewerten die EZB-Zinspause als angemessen, da die Inflation bereits abgeschwächt hat, und sehen darin eine vorsichtig-abwartende Strategie angesichts geopolitischer Unsicherheiten. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Trotz anhaltendem Ölpreisschock: EZB hält Zinsen vorerst konstant» — Tagesspiegel (links)
- «EZB belässt Leitzins auf 2,25 Prozent» — Watson (links)
- «2,25 Prozent: EZB wartet ab – Zinserhöhung erst im September erwartet» — Basler Zeitung (Mitte)