Politik
Weltstrafgericht entscheidet über Entlassung von Chefankläger Khan
Die Vertragsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofes treffen sich zu einer Sondersitzung in New York, um über die Entlassung des britischen Chefanklächs Karim Khan zu entscheiden. Khan werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen, die er entschieden zurückweist. Die zwei Jahre andauernde Affäre belastet das Gericht mit Sitz in Den Haag erheblich und wird durch politischen Druck insbesondere der USA verschärft.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die schwerwiegenden Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen Khan und rahmen dies als eine ernsthafte Vertrauenskrise für die internationale Justizinstitution. |
| Politische Mitte | Mittlere Medien berichten sachlich-informativ über die anstehende Abstimmung der Vertragsstaaten zur möglichen Entlassung Khans und nennen die Vorwürfe, ohne dabei zu bewerten. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Weltstrafgericht: Entscheidung über Entlassung von Chefankläger Khan» — Der Standard (mitte-links)
- «Weltstrafgericht-Chefankläger Khan könnte entlassen werden» — VOL.AT (mitte)
- «Weltstrafgericht-Chefankläger Khan könnte entlassen werden» — Salzburger Nachrichten (Mitte)