Politik
Weltstrafgericht entscheidet über Entlassung von Chefankläger Khan
Die Vertragsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofes treffen sich am Freitag in New York zu einer Abstimmung über die Entlassung von Chefankläger Karim Khan. Dem britischen Juristen werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen, die er jedoch vehement bestreitet. Die seit zwei Jahren andauernde Affäre belastet das Gericht erheblich und steht unter großem politischen Druck, insbesondere durch die USA.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die Missbrauchsvorwürfe und deren schädigende Auswirkungen auf die Integrität des Gerichts, wobei die Entlassung als notwendige Konsequenz einer lange anhaltenden Affäre präsentiert wird. |
| Politische Mitte | Mitte-Medien rahmen das Thema als formales Verfahren und Entscheidungsprozess der Vertragsstaaten, ohne dabei besondere Gewichtung auf die vorgelagerten Vorwürfe zu legen. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Missbrauchsvorwürfe: Chefankläger Khan fliegt offenbar aus dem Weltstrafgericht» — Stern (mitte-links)
- «Weltstrafgericht-Chefankläger Khan könnte entlassen werden» — Salzburger Nachrichten (Mitte)
- «Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, wird entlassen» — NZZ (mitte-rechts)