Gesellschaft
Forscherin plädiert für Regulierung von Leihmutterschaft
Eine Ethnologin hat über zehn Jahre lang Leihmütter und werdende Eltern weltweit erforscht und wirbt für eine sachlichere Debatte über Leihmutterschaft. Ihre Interviews zeigen, dass viele Frauen diese Erfahrung positiv bewerten. In der Schweiz gibt es derzeit politische Bestrebungen zur Legalisierung, wobei die Forscherin spezifische Regulierungen vorschlägt.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die persönlichen Erfahrungen und Motivationen von Leihmüttern, präsentieren Leihmutterschaft als bewusste Wahl und betonen positive Aspekte aus der Perspektive der beteiligten Frauen. |
| Politische Mitte | Mitte-Medien rahmen Leihmutterschaft als gesellschaftlich umstrittenes Thema, das einer rechtlichen Regulierung bedarf, und beleuchten wissenschaftliche Perspektiven zur Frage einer möglichen Legalisierung. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Warum tragen Frauen ein Kind für andere aus?: „Für viele war die Leihmutterschaft eine positive Erfahrung“» — Tagesspiegel (links)
- «Leihmutterschaft legalisieren? Diese Regeln fordert eine Forscherin» — 20 Minuten (mitte)