Politik
Anklage gegen Drahtzieher der Nord-Stream-Anschläge erhoben
Die Bundesanwaltschaft hat knapp vier Jahre nach den Sabotageakten auf die Nord-Stream-Pipelines im September 2022 einen mutmaßlichen Drahtzieher angeklagt. Der Tatverdächtige wurde im Sommer 2025 im Urlaub in Italien festgenommen und soll vor dem Hamburgischen Oberlandesgericht verhandelt werden. Bei den Anschlägen waren die Gas-Transportleitungen durch Sprengstoff schwer beschädigt worden.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die juristische Aufarbeitung und den institutionellen Prozess der deutschen Anklagebehörde bei der Verfolgung der Nord-Stream-Anschläge. |
| Rechts | Rechte Medien heben hervor, dass ein Ukrainer als mutmaßlicher Drahtzieher der Nord-Stream-Anschläge angeklagt wird und betonen damit die nationale Herkunft des Tatverdächtigen. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Bundesgerichtshof: Nach Nord-Stream-Anschlägen erste Anklage erhoben» — Stern (mitte-links)
- «Staatsanwaltschaft hat Kiew bei Nord-Stream-Anschlag in Verdacht» — n-tv (mitte)
- «Nord-Stream-Anschläge: Verdächtiger Ukrainer in Hamburg angeklagt» — Die Presse (mitte-rechts)