Gesellschaft
Mehrheit der Rentnerinnen unter Armutsgefährdungsgrenze
Nach einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion lag 2025 über 60 Prozent der Rentnerinnen mit ihren gesetzlichen Altersbezügen unter der Armutsgefährdungsgrenze, während dies bei Männern nur knapp 28 Prozent waren. Allerdings verfügen viele Rentner über zusätzliche Einkünfte, die ihre Gesamtsituation verbessern können.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die Armut von Rentnerinnen und präsentieren die Quote als besorgniserregende Mehrheit mit unzureichenden Altersbezügen. |
| Rechts | Rechte Medien unterscheiden zwischen der Armutsgefährdungsgrenze und tatsächlichem Einkommen und betonen, dass viele Rentner über zusätzliche Einkommensquellen verfügen. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Altersarmut in Deutschland: Mehrheit der Rentnerinnen bezieht Rente unter Armutsgrenze» — Frankfurter Rundschau (links)
- «„Die Renten sind seit Jahren viel zu niedrig“: Mehrheit der Rentnerinnen erhält gesetzliche Altersbezüge unter Armutsgrenze» — Tagesspiegel (links)
- «Mehrheit der Rentnerinnen erhält gesetzliche Altersbezüge unter Armutsgefährdungsgrenze» — Die Welt (mitte-rechts)