Wissenschaft
Kind stirbt nach experimenteller Gentherapie
Die sechsjährige Mei starb wenige Tage nach einer Gentherapie zur Behandlung einer seltenen genetischen Erkrankung. Der verantwortliche Forscher soll die Tragödie monatelang verschwiegen haben, obwohl die Eltern des Kindes verzweifelt nach einer Therapiemöglichkeit gesucht hatten.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die emotionale Dimension der Tragödie und stellen die verzweifelte Hoffnung der Eltern als moralisches Drama dar, bei dem experimentelle Medizin zum Tode eines Kindes führt. |
| Rechts | Rechte Medien fokussieren auf die Warnung vor den Risiken von experimenteller Gentherapie und stellen die Frage nach der Verantwortung und Regulierung solcher Verfahren. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Tod nach Gentherapie: Mei hüpfte fröhlich ins Spital – wenige Tage später war sie tot» — Tages-Anzeiger (mitte-links)
- «Tod nach Gentherapie: Mei hüpfte fröhlich ins Spital – wenige Tage später war sie tot» — Basler Zeitung (mitte-rechts)