Ausland
Ebola-Epidemie in DR Kongo wütet weiter
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebolavirus aus, wobei bislang über 500 Todesfälle zu beklagen sind. Ärzte ohne Grenzen arbeitet in der Provinz Nord-Kivu daran, die Bevölkerung aufzuklären und rechtzeitig Patienten zu behandeln, da viele Menschen erst in Gesundheitszentren kommen, wenn ihre Erkrankung bereits fortgeschritten ist.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die humanitäre Perspektive und strukturelle Zugangsprobleme zu Gesundheitsversorgung, indem sie die Aussagen von Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen hervorheben und die Lebensbedingungen der betroffenen Menschen in den Mittelpunkt stellen. |
| Politische Mitte | Mittere Medien berichten faktisch-neutral über die epidemiologischen Kerndaten, nämlich die Anzahl der Todesfälle durch die Ebolaepidemie in der DR Kongo. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Ebola in DR Kongo: »Die Menschen kommen erst in die Gesundheitszentren, wenn es schon fast zu spät ist«» — Spiegel Online (mitte-links)
- «L'épidémie d'Ebola en RDC se propage plus rapidement que toutes les précédentes - rts.ch» — RTS (mitte)
- «Ebola: Über 500 Tote in der DR Kongo» — ORF News (mitte)