Politik
AfD-Kranz sorgt für Handgemenge beim Stauffenberg-Gedenken
Bei der Gedenkveranstaltung zum Stauffenberg-Attentat vom 20. Juli 1944 legte die AfD einen Kranz nieder. Ein Nachfahre des Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, Tobias Korenke, beschlagnahmte den Kranz daraufhin und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Korenke wirft der AfD vor, das historische Gedenken zu instrumentalisieren.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien kritisieren die AfD für die Instrumentalisierung des Gedenkens an das Hitler-Attentat und würdigen die Gegenwehr durch Nachfahren von Widerstandskämpfern. |
| Politische Mitte | Mitte-Medien berichten sachlich über die Konfrontation und den Konflikt, der durch das Niederlegen eines AfD-Kranzes beim Stauffenberg-Gedenken ausgelöst wurde. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «AfD-Kranz bei NS-Gedenken: Mach mit, wirf's weg» — taz (links)
- «AfD-Kranz sorgt für Handgemenge bei Stauffenberg-Gedenken» — n-tv (mitte)