Gesellschaft
Eltern wegen Mordes an Baby zu lebenslanger Haft verurteilt
Das Landgericht Itzehoe hat die Eltern eines vier Monate alten Babys wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Kind starb in Brunsbüttel nach chronischer Unterernährung. Das Gericht sah das Mordmerkmal der Grausamkeit als erfüllt an, da die Eltern zumindest am Ende der etwa einmonatigen Leidenszeit mit Tötungsvorsatz handelten.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien betonen die objektiven Fakten des Falles: chronische Unterernährung, Hungertod und die juristische Konsequenz der lebenslangen Haft. |
| Rechts | Rechte Medien fokussieren auf die emotionale Dramatik und Grausamkeit der Tat mit Worten wie „qualvoll verhungern" und unterstreichen damit die moralische Verwerflichkeit der Eltern. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Eltern lassen Baby verhungern: Lebenslange Haft wegen Mordes in Schleswig-Holstein» — Stern (mitte-links)
- «Sie ließen ihr Baby qualvoll verhungern – Gericht verurteilt Eltern zu lebenslanger Haft» — Die Welt (mitte-rechts)