Gesellschaft
Lebenslange Haft für IS-Verbrechen an Jesidinnen
Das Oberlandesgericht München hat nach über einem Jahr Prozess Urteil in einem Fall schwerer Verbrechen an jesidischen Mädchen gesprochen. Der Angeklagte wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, unter anderem wegen Versklavung und IS-Mitgliedschaft. Der Fall behandelt Völkermordvorwürfe gegen Jesidinnen durch Angehörige der Terrororganisation IS.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die Verbrechen der Versklavung und individuelle Schuld des Angeklagten sowie emotionale Dimension des Urteils. |
| Politische Mitte | Mitte-Medien rahmen das Thema als völkerrechtliche Dimension und Völkermord, wobei die juristische Kategorisierung der Verbrechen im Vordergrund steht. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «OLG München: Lebenslang für Versklavung jesidischer Mädchen und IS-Mitgliedschaft» — Zeit Online (mitte-links)
- «Völkermord München: Lebenslange Haft für Verbrechen an Jesidinnen» — 20 Minuten (mitte)