Politik
Chefankläger des Weltstrafgerichts nach Missbrauchsvorwürfen entlassen
Der britische Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, ist nach Vorwürfen sexueller Übergriffe entlassen worden. Eine frühere Mitarbeiterin hatte Übergriffe gegen ihn erhoben. Khan bestreitet die Vorwürfe und wirft Israel und Russland vor, ihn politisch unter Druck zu setzen.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien betonen den politischen Druck durch die USA auf das Weltstrafgericht als Kontext für die Entlassung des Chefanklagers Khan und rahmen das Geschehen als Resultat externer geopolitischer Einflussnahme. |
| Politische Mitte | Mitte-Medien fokussieren auf den formalen Beschluss der Staaten zur Entlassung Khans und stellen die Missbrauchsvorwürfe als sachliche Faktenbasis dar. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Nach Missbrauchsvorwürfen: Chefankläger des Weltstrafgerichts entlassen» — Tagesspiegel (links)
- «Weltstrafgericht entlässt Chefankläger Khan» — Der Standard (mitte-links)
- «Vorwurf sexueller Übergriffe: Staaten beschließen Aus für...» — Die Presse (mitte-rechts)