Politik
Chefankläger des Weltstrafgerichts entlassen
Der Chefankläger Khan des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag wurde nach zwei Jahren wegen Missbrauchsvorwürfen aus seinem Amt entfernt. Die Affäre hatte die Institution erheblich belastet. Der institutionelle Druck auf das Weltstrafjustizorgan dürfte mit dieser Entscheidung nicht sinken.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die schwerwiegenden Missbrauchsvorwürfe gegen den Chefankläger und die daraus resultierende institutionelle Krise des Weltstrafgerichts, die seine Glaubwürdigkeit belastet. |
| Rechts | Rechte Medien berichten über die Entlassung des Chefanklägers wegen Missbrauchsvorwürfe und heben hervor, dass die Affäre das Gericht seit zwei Jahren belastet und unter Druck setzt. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Missbrauchsvorwürfe: Chefankläger des Weltstrafgerichts entlassen» — Tagesspiegel (links)
- «Nach Missbrauchsvorwürfen: Chefankläger des Weltstrafgerichts entlassen» — Tages-Anzeiger (mitte-links)
- «Nach Missbrauchsvorwürfen: Chefankläger des Weltstrafgerichts entlassen» — Basler Zeitung (mitte-rechts)