Sport
Kolumbischer Fußballer Campaz wegen Morddrohungen untergetaucht
Nach Kolumbiens Ausscheiden im WM-Achtelfinale gegen die Schweiz erhielt der Spieler Jaminton Campaz, der den entscheidenden Treffer vergab, Morddrohungen gegen sich und seine Familie. Der kolumbianische Verband verurteilte die Drohungen. Campaz ist daraufhin seit mehreren Tagen untergetaucht und erschien nicht auf dem geplanten Flug zurück nach Bogotá.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien betonen die ernsthaften Bedrohungen gegen den Spieler und dessen Konsequenzen (Untergetauchen, Fluchtverhalten), sowie die klare Verurteilung durch offizielle Institutionen. |
| Rechts | Rechte Medien fokussieren auf die sportliche Leistung des Spielers (vergebener Siegtreffer) als Kontext für die Drohungen und berichten die Bedrohungen als Faktum ohne besondere Kontextualisierung. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Morddrohungen nach WM-Aus: Kolumbien-Spieler ist seit Tagen untergetaucht» — Frankfurter Rundschau (links)
- «Morddrohungen gegen Kolumbiens Jaminton Campaz» — Die Welt (mitte-rechts)