Politik
CDU-Politiker erhält Landtagsgehalt ohne Plenarsitzungen
Der Frankfurter CDU-Politiker Martin-Benedikt Schäfer wurde zum 1. Juli als Landtagsabgeordneter vereidigt und erhält ein monatliches Gehalt, obwohl er während seiner zwei Monate im Landtag an keiner einzigen Plenarsitzung teilnimmt. Ab Ende August wird er sein Mandat niederlegen, um sein Amt als Stadtrat anzutreten. Die Linke-Fraktion kritisiert dies als „Geld fürs Nichtstun".
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien kritisieren, dass ein CDU-Politiker für kurze Zeit im Landtag sitzt, dabei aber kaum arbeitet und dennoch ein hohes Gehalt erhält. |
| Rechts | Rechte Medien stellen fest, dass der CDU-Politiker formal korrekt handelt, aber strategisch fragwürdig agiert, indem er nur für wenige Wochen das Mandat übernimmt. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Frankfurt: Linke kritisiert designierten Stadtrat – „Geld fürs Nichtstun“ im Landtag» — Frankfurter Rundschau (links)
- «Frankfurter CDU-Politiker: Zwei Monate Landtag, 23.000 Euro – und keine einzige Plenarsitzung» — Spiegel Online (mitte-links)
- «Abgeordneter für kurze Zeit: Formal korrekt, aber nicht klug» — FAZ (mitte-rechts)