Politik
Debatte um Danger Dans Lied «Keine Angst» und Zensurvorwürfe
Der Rapper Danger Dan sorgt mit seinem Song «Keine Angst» für Kontroversen, nachdem das ZDF seinen Auftritt stoppte. Während die eine Seite argumentiert, dass politische Gewalt im linken Mainstream salonfähig geworden ist, kontert die andere, dass öffentlich-rechtliche Medien keine Plattform für Gewaltaufrufe bieten müssen. Die Debatte dreht sich um die Frage, wo die Grenze zwischen künstlerischer Freiheit und Verantwortung der Rundfunkanstalten liegt.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien kritisieren, dass Danger Dan zu Unrecht als Opfer einer Zensur dargestellt wird, während öffentlich-rechtliche Medien das Recht haben, keine Plattform für potenzielle Gewaltaufrufe bereitzustellen. |
| Rechts | Rechte Medien argumentieren, dass die Linke den Lied-Auftritt zu Unrecht verteidigt und damit zeigt, dass politische Gewalt im linken Mainstream akzeptiert ist, obwohl das ZDF den Auftritt zurecht gestoppt hat. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Zensur? Wie Danger Dan mit seiner Opferpose auf das Konto der Rechten einzahlt» — Der Standard (mitte-links)
- «Die Debatte über Danger Dans Lied «Keine Angst» zeigt: Politische Gewalt ist im linken Mainstream salonfähig» — NZZ (mitte-rechts)