Politik
AfD-Kandidat nutzt Simson-Moped trotz Erben-Kritik
Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund macht weiterhin Wahlkampf auf einer Simson-Schwalbe, obwohl die Nachfahren der jüdischen Gründerbrüder dies scharf kritisieren. Die Nutzung des DDR-Kultmopeds für Wahlkampfzwecke wird von mehreren hochrangigen AfD-Politikern wiederholt praktiziert.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien kritisieren, dass AfD-Politiker die historische Marke Simson (gegründet von jüdischen Brüdern) trotz Proteste der Nachfahren für Wahlkampf instrumentalisieren. |
| Rechts | Rechte Medien berichten, dass der AfD-Spitzenkandidat seine Wahlkampftour mit Simson-Mopeds fortsetzt und dabei große Zustimmung (1500 Menschen) erfährt, während er von kritischen Medien unter Druck gesetzt wird. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «AfD: Ulrich Siegmund macht Wahlkampf auf Simson – trotz scharfer Kritik der Nachfahren» — Spiegel Online (mitte-links)
- «Siegmund macht weiter Wahlkampf auf Simson – und trifft auf ZDF-Reporter mit Rennrad» — Die Welt (mitte-rechts)