Gesellschaft
Vater des Berlin-Attentäters spricht von Gehirnwäsche
Nach einem Anschlag auf eine CSD-Veranstaltung in Berlin äußert sich der Vater des Tatverdächtigen Abdul B. und beschreibt seinen Sohn als normalerweise liebevoll. Er vermutet, dass dieser einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Die Familie, die sich im Libanon aufhält, war schockiert, als sie von den Vorfällen erfuhr.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Politische Mitte | Der Vater des Verdächtigen beschreibt seinen Sohn als liebevoll und deutet auf externe Beeinflussung hin, was die Frage nach den Ursachen der Radikalisierung aufwirft. |
| Rechts | Ein Terrorist tötet Menschen beim CSD; der Vater gibt Gehirnwäsche als Erklärung an und versucht damit, die Verantwortung von seinem Sohn abzuwälzen. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Vater: Berlin-Attentäter eigentlich "liebevoll", es war wohl "Gehirnwäsche"» — n-tv (mitte)
- «CSD-Terrorist tot! Vater: „Er wurde einer Gehirnwäsche unterzogen“» — Bild (rechts)