Gesellschaft
MeToo-Fall im Iran: Filmstar zu Peitschenhieben verurteilt
Der iranische Filmstar Pejman Dschamschidi wurde nach einer Vergewaltigungsanklage vom Gericht freigesprochen, jedoch wegen einer „unerlaubten Beziehung" ohne Geschlechtsverkehr zu 99 Peitschenhieben verurteilt. Der Fall hatte im Iran eine landesweite MeToo-Debatte ausgelöst, nachdem eine junge Frau den 48-Jährigen im Herbst 2025 der Vergewaltigung beschuldigt hatte.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den Filmstar und das Unrechtsurteil der 99 Peitschenhiebe als Beispiel für frauenfeindliche Justiz im Iran und mangelnde MeToo-Aufarbeitung. |
| Rechts | Rechte Medien heben hervor, dass der Filmstar von den Vergewaltigungsvorwürfen freigesprochen wurde und die Bestrafung stattdessen wegen einer „unerlaubten Beziehung" erfolgte, was die Fragwürdigkeit der Anschuldigung impliziert. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Gesellschaft: MeToo-Fall im Iran: 99 Peitschenhiebe für Filmstar» — Tagesspiegel (links)
- «Gesellschaft: MeToo-Fall im Iran: 99 Peitschenhiebe für Filmstar» — Stern (mitte-links)
- «„MeToo“-Debatte im Iran: 99 Peitschenhiebe für Filmstar» — Die Presse (mitte-rechts)