Kultur
UNESCO streicht Wien von roter Welterbe-Liste
Das UNESCO-Welterbekomitee hat Wien während seiner 48. Tagung in Busan von der roten Liste der gefährdeten Welterbestätten gestrichen. Wien war 2017 auf diese Liste aufgenommen worden, da das Historische Zentrum durch das Heumarkt-Projekt gefährdet war. Die Streichung folgte auf eine längere Debatte im Komitee.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien betonen das kontroverse Heumarkt-Projekt von Investor Michael Tojner als Grund für Wiens Aufnahme auf die rote Liste und kritisieren implizit die Gefährdung des Weltkulturerbes. |
| Politische Mitte | Mittelpunkt-Medien fokussieren auf die UNESCO-Entscheidung zur Streichung Wiens von der roten Liste als verwaltungstechnisches Ergebnis einer langen Debatte beim Welterbekomitee. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «UNESCO streicht Wien von der roten Welterbe-Liste» — Der Standard (mitte-links)
- «Welterbe: UNESCO streicht Wien von roter Liste» — ORF News (mitte)
- «UNESCO streicht Wien von der roten Welterbe-Liste» — OÖNachrichten (mitte)