Kultur
Kontroverse Uraufführung von „Rienzi" in Bayreuth
Die Bayreuther Festspiele führten erstmals Wagners Oper „Rienzi" auf, was vorab Kritik auslöste, da die Oper mit Hitler assoziiert wird. Die Kritiken zur Premiere fallen gespalten aus: Während ein Rezensent die Aufführung als gelungene Überraschung zum Jubiläum feiert, bewertet ein anderer das künstlerische Werk als schwer verdaulich und begründet damit, warum es bisher nicht im Festspielhaus zu hören war.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren darauf, dass „Rienzi" als Hitlers angebliche Lieblingsoper ein schwerer, künstlerisch schwer verdaulicher Brocken ist, der zu Recht noch nie im Festspielhaus aufgeführt wurde. |
| Rechts | Rechte Medien betonen, dass die vorherige Kritik zu „Hitlers Lieblingsoper" unbegründet ist, da Wagner selbst „Rienzi" später ablehnte. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «„Rienzi“ bei den Bayreuther Festspielen: Künstlerisch schwer verdaulich» — Tagesspiegel (links)
- «Die ganz große Überraschung dieses „Rienzi“-Abends steht nicht auf der Bühne» — Die Welt (mitte-rechts)