Wirtschaft
Galderma profitiert vom Ozempic-Face-Trend
Der Schweizer Botox-Hersteller Galderma verzeichnet starke Nachfrage nach seinen Biostimultoren, die gegen die Gesichtsverfallerscheinungen durch Gewichtsverlust-Spritzen wie Ozempic helfen. Das Phänomen des „Ozempic-Face" – das Einfallen des Gesichts bei schnellem Gewichtsverlust – hat zu einem Run auf Galdermas Produkte geführt. Der Konzern ist nun in den SMI-Börsenindex aufgestiegen und profitiert damit von diesem medizinischen Trend.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die kommerzielle Profitabilität und Ausbeutung von Schönheitsnormen: Sie kritisieren, wie Pharmaunternehmen von Nebenwirkungen von Abnehmspritzen (Ozempic-Face) profitieren und damit ein System verstärken, das Menschen zu kosmetischen Eingriffen drängt. |
| Rechts | Rechte Medien präsentieren die hohe Nachfrage als natürliche Marktentwicklung: Sie berichten neutral über erfolgreiche Unternehmertätigkeit und wie Schweizer Firmen von wachsenden Marktchancen profitieren, ohne die zugrunde liegenden Schönheitsnormen zu hinterfragen. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Mittel gegen erschlaffte Haut: «Grosse Nachfrage»: So profitiert die Schweizer Botox-Herstellerin Galderma vom «Ozempic-Face»» — Tages-Anzeiger (mitte-links)
- «Mittel gegen erschlaffte Haut: «Grosse Nachfrage»: So profitiert die Schweizer Botox-Herstellerin Galderma vom «Ozempic-Face»» — Berner Zeitung (mitte-links)
- «Mittel gegen erschlaffte Haut: «Grosse Nachfrage»: So profitiert die Schweizer Botox-Herstellerin Galderma vom «Ozempic-Face»» — Basler Zeitung (mitte-rechts)