Sport
Uefa erwägt Boykott von Fifa-Veranstaltungen
Die Uefa plant einen Boykott von Fifa-Veranstaltungen, um gegen die geplante weitere Kommerzialisierung des Fußballs durch den Weltverband zu protestieren. Die europäischen Verbände sehen durch die Fifa-Pläne eine rote Linie überschritten und erwägen drastische Konsequenzen. Nach Ansicht von Kritikern könnten Investoren künftig die Weltmeisterschaft dominieren, falls die Fifa ihre Vorhaben umsetzt.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien sehen in den FIFA-Plänen zur Kommerzialisierung des Fußballs einen drohenden "Ausverkauf" des Sports durch private Investoren, wobei sie europäischen Verbänden eine Verantwortung und Macht zum Widerstand zuschreiben. |
| Politische Mitte | Mittere Medien berichten sachlich über die geplante weitere Kommerzialisierung durch die FIFA und die Reaktion der UEFA, die diese als Überschreitung einer roten Linie interpretiert. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Es liegt an Europa, den endgültigen Ausverkauf des Fußballs zu verhindern» — Der Standard (mitte-links)
- «Bericht: Uefa plant Boykott von Fifa-Veranstaltungen» — t-online (mitte-links)
- «Nur Europa kann die Verramschung des Fußballs stoppen» — Salzburger Nachrichten (Mitte)