Gesellschaft
BGH urteilt über Weiterleitung von WhatsApp-Nachrichten im Job
Der Bundesgerichtshof (BGH) befasst sich mit der Rechtmäßigkeit von Kündigungen nach der unbefugten Weiterleitung von WhatsApp-Chats im beruflichen Kontext. Ein konkreter Fall behandelt Vorwürfe gegen eine Mitarbeiterin, die vertrauliche Arbeitsgespräche weitergeleitet haben soll – mit Geldstrafen von bis zu 7500 Euro. Die unterschiedlichen Urteile von Landgericht und Oberlandesgericht Frankfurt zeigen die rechtliche Unsicherheit in diesem Bereich, die der BGH nun klären soll.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Politische Mitte | Das Urteil wird als Präzedenzfall dargestellt, der potenziell jeden Bürger betreffen könnte, während die Gerichte zu gegensätzlichen Ergebnissen kamen. |
| Rechts | Das Urteil wird als Klärung der Grenzen zwischen Datenschutz und persönlicher Freiheit beim Teilen von Nachrichten im beruflichen Kontext rahmt. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «7500 Euro für ein paar weitergeleitete WhatsApp-Nachrichten? Der BGH prüft einen Fall, der jeden treffen kann» — Berliner Zeitung (mitte-links)
- «BGH muss entscheiden: Kann ich bestraft werden, wenn ich WhatsApps weiterleite?» — Bild (rechts)