Gesellschaft
Mutter und Großmutter angeklagt: Teenager in New York verhungert
Ein 16-jähriger autistischer Junge ist in New York verhungert, nachdem er massiv unterversorgt worden war. Der Teenager wog bei seinem Tod nur noch 27 Kilogramm und wurde mit kritischem Untergewicht ins Krankenhaus eingeliefert. Mutter und Großmutter des Jungen wurden verhaftet und angeklagt, ihn vernachlässigt und dadurch zu Tode gebracht zu haben.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die Vernachlässigung und Verwahrlosung durch die Betreuungspersonen, die zum Tod durch Unterernährung eines wehrlosen, behinderten Kindes führte. |
| Rechts | Rechte Medien fokussieren auf die strafrechtliche Verfolgung (Mordanklage) und die dokumentierten medizinischen Fakten (Gewicht, Mangelernährung) des Vorfalls. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Mutter und Großmutter sollen autistischen Buben in USA verhungern lassen haben» — Der Standard (mitte-links)
- «New York: Mutter und Großmutter ließen laut Anklage autistischen Teenager verhungern» — Spiegel Online (mitte-links)
- «Bei seinem Tod wog er 27 Kilo – Mutter und Oma sollen autistischen Jungen verhungern lassen haben» — Die Welt (mitte-rechts)