Politik
«Entweder ist man neutral, oder man ist es nicht»: Daniel Jositsch, Strafrechtsprofessor an der Universität Zürich sowie Zürcher Ständerat, hat im Sommer die SP verlassen. Hier spricht er über den Bruch mit den Sozialdemokraten, die Neutralität, das Asylrecht und die Meinungsfreiheit und warum ihn die düstere Weltlage am Ende sogar optimistisch stimmt
Weltwoche: Herr Jositsch, alle kennen Sie als Politiker, aber kaum jemand den Privatmann. Wer sind Sie? Daniel Jositsch: Ich nehme eine öffentliche Funktion wahr, stelle aber mein Privatleben nicht in den Vordergrund; es ist weder geheim noch spektakulär. Ich bin in Zürich aufgewachsen, habe in St. Gallen studiert, war von 1989 bis 1996 Geschäftsführer der […]
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- ««Entweder ist man neutral, oder man ist es nicht»: Daniel Jositsch, Strafrechtsprofessor an der Universität Zürich sowie Zürcher Ständerat, hat im Sommer die SP verlassen. Hier spricht er über den Bruch mit den Sozialdemokraten, die Neutralität, das Asylrecht und die Meinungsfreiheit und warum ihn die düstere Weltlage am Ende sogar optimistisch stimmt» — Die Weltwoche (rechts)