Wirtschaft
Trump-Zölle spalten: Wirtschaft kritisiert, EU gelassen
US-Präsident Trump führt neue Zölle auf EU-Importe ein und sorgt damit für unterschiedliche Reaktionen: Während deutsche Exportunternehmen den "Zolldschungel" kritisieren und von großer Verunsicherung sprechen, reagiert die EU-Kommission überraschend entspannt. Brüssel bewertet die 10-prozentigen Zölle als im Rahmen des bestehenden EU-US-Handelsabkommens und sieht das transatlantische Verhältnis nicht grundlegend gefährdet.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien kritisieren Trumps Zölle als destabilisierend für die deutsche Wirtschaft und heben hervor, dass sie einen Zustand permanenter Unsicherheit schaffen, während die EU eine stabilere Position bewahrt. |
| Rechts | Rechte Medien betonen, dass die EU gelassen auf Trumps Zölle reagiert und das transatlantische Handelsabkommen dadurch nicht grundlegend gefährdet ist. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «„Permanenter Ausnahmezustand“: Deutsche Exporteure kritisieren „Zolldschungel“ – EU bewertet US-Vorgehen positiv» — Tagesspiegel (links)
- «EU erleichtert über neue Trump-Zölle: Es wurde weit Schlimmeres befüchtet» — Berliner Zeitung (mitte-links)
- «Brüssel bleibt gelassen: Warum Trumps neue Zölle die EU vorerst nicht beunruhigen» — Die Weltwoche (rechts)