Technologie
EU-Parlament erlaubt befristete Chatkontrollen bis 2028
Das EU-Parlament hat einer Übergangsregelung zugestimmt, die Messengerdienste wie WhatsApp und Signal wieder erlaubt, Nachrichten automatisiert nach bekanntem Missbrauchsmaterial zu scannen. Diese Maßnahme zur Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch ist zeitlich bis 2028 begrenzt und stellt ein Comeback der zuvor umstrittenen Chatkontrolle dar.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien sehen in der Chatkontrolle ein umstrittenes Comeback von EU-Überwachungsmaßnahmen, die Grundrechte gefährden. |
| Politische Mitte | Die Mitte-Medien präsentieren Chatkontrollen als Übergangsregelung, die Messengerdienste bei der Bekämpfung von Kindesmissbrauch unterstützt. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Chatkontrolle: Das Comeback der umstrittenen EU-Überwachung erklärt» — Frankfurter Rundschau (links)
- «EU-Parlament ebnet Weg für befristete Chatkontrollen» — Kurier (mitte)
- «Wirbel um „Chatkontrolle“ - Liest die EU jetzt meine WhatsApp-Nachrichten mit?» — Bild (rechts)