Wirtschaft
Bund schliesst Swisscom von Beschaffung aus
Der Bund hat den Telecomkonzern Swisscom von einer millionenschweren Ausschreibung für einen neuen E-Signatur-Validator ausgeschlossen. Grund für den Ausschluss ist ein formales Defizit in der Bewerbung: Swisscom fehlten 534 Arbeitsstunden in der eingereichten Dokumentation. Trotz seiner Marktführerschaft im Geschäft mit elektronischen Unterschriften konnte dieser «Verschreiber» nicht überwunden werden.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien kritisieren eine übertriebene Rigidität der Behörden, die einen marktführenden Konzern wegen einer formalen Geringfügigkeit von einer bedeutenden Ausschreibung ausschließt. |
| Rechts | Rechte Medien kritisieren eine übertriebene Rigidität der Behörden, die einen marktführenden Konzern wegen einer formalen Geringfügigkeit von einer bedeutenden Ausschreibung ausschließt. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Kurioser Rechtsstreit: Der Bund schliesst Swisscom von Millionenbeschaffung aus – wegen eines «Verschreibers»» — Tages-Anzeiger (mitte-links)
- «Kurioser Rechtsstreit: Der Bund schliesst Swisscom von Millionenbeschaffung aus – wegen eines «Verschreibers»» — Basler Zeitung (mitte-rechts)