Ausland
Russland bestreitet geplante neue Mobilmachung
Angesichts hoher Kriegsverluste in der Ukraine gibt es Berichte über eine geplante neue Mobilmachung in Russland. Der Kreml und Putin-Vertraute Dmitri Medwedjew widersprechen diesen Darstellungen und bezeichnen sie als Lügen. Russische Bürger äußern Angst vor einer möglichen neuen Mobilisierungswelle angesichts der bisherigen Verluste.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien konzentrieren sich auf die hohen Kriegsverluste Russlands und die Angst der Bevölkerung vor einer erneuten Mobilmachung, die der Kreml mit unbewiesenen Dementis zu beschwichtigen versucht. |
| Rechts | Rechte Medien rahmen die Situation als Widerspruch zu Falschmeldungen ein und betonen, dass Putin-Vertrauter Medwedjew die angeblichen Mobilmachungspläne explizit als „Lüge des Feindes" bezeichnet. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Russland vor Kriegsrecht? Putins Sicherheitsapparat drängt auf schärfere Maßnahmen» — Frankfurter Rundschau (links)
- «Moskau bestreitet bevorstehende Mobilmachung» — Spiegel Online (mitte-links)
- «„Lüge des Feindes“ – Medwedjew bestreitet Pläne zu neuer Mobilmachung» — Die Welt (mitte-rechts)