Ausland
Iranische Häftlinge protestieren mit extremem Hungerstreik
In Irans größtem Gefängnis haben etwa 1.500 Häftlinge einen Massenprotest gegen staatliche Willkür und die Todesstrafe gestartet. Die Gefangenen verweigern seit Wochen jede Nahrungsaufnahme und wählen dabei teilweise extreme Protestformen wie das Zunähen ihrer Lippen. Die Proteste zeigen die Eskalation der Konflikte im iranischen Gefängnissystem.
So berichten links, Mitte und rechts
| Politisches Spektrum | Framing der Berichterstattung |
|---|---|
| Links | Linke Medien fokussieren auf die Eskalation von Protesten gegen staatliche Willkür und Menschenrechtsverletzungen im iranischen Gefängnissystem, wobei sie besonders die extremen Mittel der Häftlinge (Zunähen der Lippen) als Zeichen ihrer Verzweiflung hervorheben. |
| Rechts | Rechte Medien berichten über Massenproteste gegen Willkür und Todesstrafe im iranischen Gefängnissystem und heben die Verbreitung und Größenordnung der Proteste hervor, ohne dabei die politische Kritik am System besonders zu gewichten. |
Schlagzeilen quer durchs Spektrum
- «Massenprotest in Gefängnissen: Iranische Häftlinge nähen sich im Hungerstreik die Lippen zu» — Tages-Anzeiger (mitte-links)
- «Videos aus Gefängnissen in Iran: Häftlinge im Hungerstreik nähen ihre Lippen zu» — Spiegel Online (mitte-links)
- «Massenprotest in Gefängnissen: Iranische Häftlinge nähen sich im Hungerstreik die Lippen zu» — Basler Zeitung (mitte-rechts)